Spectre/Meltdown: Intel warnt vor eigenen Sicherheits-Updates

Der Chiphersteller Intel hat eingeräumt, dass seine eigens zum Download angebotenen Sicherheits-Updates schwere Fehler beinhalten. Diese Updates sollten eigentlich die Sicherheits-Lücken Spectre und Meltdown beheben oder zumindest eindämmen.Logo Sicherheitslücken Meltdown & Spectre

Nun warnt der Konzern vor unvorhersehbaren Problemen. Laut Intel-Manager Navin Shenoy können die Updates bei einigen Prozessortypen zu einer höheren Zahl an Neustarts und zu unberechenbarem Verhalten der Rechner/Systeme führen. Dies erklärt er in einem Blogeintrag. Intel empfahl deshalb am Montag allen Unternehmen und Verbrauchern, die aktuellen Updateversionen nicht aufzuspielen.

Auch Hersteller wie HPE und VMWare ziehen Updates zurück

Damit korrigiert Intel seinen Hinweis von vor gut zehn Tagen, als man die Probleme mit wiederholten Neustarts zwar eingeräumt hatte, zumindest aber Verbrauchern trotzdem empfohlen hatte, die Software-Updates zu installieren.

Offenbar hat man die Ursache der Probleme nun gefunden. Doch wann es die korrigierten Updates gibt, steht noch nicht fest. Laut Intel bemühe man sich, diese voraussichtlich noch in dieser Woche ankündigen zu können.

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Auch Hersteller wie HPE und VMWare haben ihre Updates bereits zurückgezogen. Haben Sie Fragen und Interesse an weiteren Informationen? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter und/oder füllen unten stehendes Formular bitte aus.

Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Rat zur Seite, auch wenn wir aus Seriösität noch mal betonen, dass es zum jetztigen Zeitpunkt bedauerlicherweise keine abschließende Lösung für die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown gibt.

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