„Sie sind mit Ransomware infiziert…“

…oder doch nicht? Behalten Sie die Kontrolle!

Seit dem vergangenen Wochenende ist vielen Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes zum Heulen zumute. Der Krypto-Trojaner „WannaCry“ hat zugeschlagen, sich in die Liste der prominentesten Vertreter von Ransomware eingetragen und die Gefahrenlage einmal mehr ins Bewusstsein zahlreicher Unternehmen und Institutionen zurückgerufen.

Der aktuelle Ransomware-Angriff breitete sich sehr schnell auf nicht gepatchten Windows-Systemen weltweit aus. Verschiedene Quellen gehen von mehr als 200.000 Infektionen in rund 150 Staaten aus – innerhalb von nur zehn Stunden.

BSI warnt seit 2014

Das Phänomen ist indes nicht neu, bereits 2014 warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der steigenden Gefahr für Unternehmen und Privatleute durch Ransomware-Attacken.

Generell gilt die grundlegende Sicherheitsregel: Erst denken, dann klicken. Die meisten Ransomware-Trojaner finden über manipulierte Websites, Downloads und E-Mails ihren Weg auf den Opfer-Rechner.

Backup & Antivirus reichen nicht aus

Diesbezüglich wird der Leser dieser Tage häufig damit beschwichtigt, er brauche lediglich eine Backup-Lösung und ein Antivirus mit den neuesten Signaturen.

„Klassische, signatur-basierte Anti-Virus-Software ist machtlos gegen derartige Ransomware-Bedrohungen“, weiß unser Systems Engineer Dennis Bendig. „Es bedarf weitaus wirksamer Mittel, um sich vor Ransomware-Angriffen dieser Art zu schützen.“

Vorsorge ist das A & O

Auch folgenden Satz sollten sie verinnerlichen: Niemand kann sich darauf verlassen, dass ein Trojaner-Angriff einfach und kostengünstig abgewehrt werden kann und nach einer Lösegeldzahlung wieder alle Daten entschlüsselt werden.

Die in vielen Lebenslagen so oft vernachlässigte Vorsorge ist alternativlos. Denn Sie sollten sich immer eins fragen: Wie lange können Sie auf Ihre Daten verzichten? Und was kostet Sie im Worst Case ein Ausfall Ihrer IT über mehrere Stunden oder sogar Tage?

Hinterfragen Sie ihre IT-Sicherheit grundlegend

Schauen Sie erst durch den Türspion bevor Sie öffnen – und stellen Sie sich bitte folgende fünf Fragen:

  1. Haben Sie eine funktionierende und ausgelagerte Datensicherung?
  2. Sind Ihre Mitarbeiter sensibilisiert?
  3. Sind die Dateierweiterungen sichtbar und Office-Makros deaktiviert?
  4. Halten Sie Ihre Betriebssysteme und alle darauf installierten Applikationen immer auf dem neuesten Stand?
  5. Haben Sie einen proaktiven Schutz gegen Ransomware in Ihrem Internet-Gateway oder Endgeräten?

Sollten Sie auch nur eine dieser Fragen mit einem „Nein“ beantworten müssen, melden Sie sich bei uns.

In unserem Portfolio bieten wir gleich mehrere kombinierbare Lösungsansätze zu Ihrer vollständigen IT-Sicherheit. Kontaktieren Sie uns noch heute über das folgende Formular, wir helfen Ihnen gerne.

Am Freitag (19.05.2017) fand zusätzlich ein Sonder-Webinar zum Thema Ransomware/WannaCry statt. Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne die Präsentation zu.

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