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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derzeit vor den sechs größten Formen von Cyber-Angriffen, die größte Bedrohung stellt dabei das "gezielte Hacking von Webservern" dar - entweder um Schadsoftware zu platzieren oder zur Vorbereitung einer Datenbank-Spionage. Des Weiteren sind Internet-Nutzer, die infizierte Webseiten oder E-Mails öffnen, ebenfalls beliebte Angriffsziele. Auch Denial-of-Service-Attacken (DDoS), bei denen Webseiten mit einer Flut von sinnlosen Datenanfragen lahmgelegt werden, gelten als besonders bedrohlich.
Das "Register aktueller Cyber-Gefährdungen und -Angriffsformen" soll den IT-Abteilungen in Unternehmen und Behörden dabei als Hilfsmittel für die eigene Analyse von Risiken dienen. Dabei werden die typischen Phasen eines Cyber-Angriffs und die Vorgehensweise von potenziellen Angreifern aufgezeigt. Vorsätzlich handelnde Akteure sind dabei laut BSI politisch motivierte Netz-Aktivisten sowie staatliche Akteure, Online-Kriminelle, Wirtschaftsspione, Cyber-Terroristen und Skript-Kiddies, die als Anfänger ihre Fähigkeiten in der Praxis austesten wollen. "Da sich Cyber-Angriffe dynamisch weiterentwickeln", will die Behörde in regelmäßigen Abständen ihr Register weiterhin aktualisieren.
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